Bendywood® -    Ohne Dampf biegbares Massivholz 

Bendywood lipping
Biegen Sie das Bendywood® immer an einer Schablone. Benutzen Sie dazu Zwingen, Pressen,
Spanngurte, usw. und warten Sie dann bis sich die Form stabilisiert hat, am besten durch Trocknen auf 8% Endfeuchte. Abbildungen von Schablonen finden Sie auf unseren Internetseiten unter "Biegeschablonen".

Beim Lösen von der Schablone wird sich die Biegung leicht öffnen. Bei Teilen die anschließend an einer festen Unterlage befestigt werden, ist das kein Problem, wohl aber bei Teilen, die frei stehend die Biegung halten sollen. Bei diesen Teilen muss also  "überbogen" werden, d.h. die Biegeradien müssen entsprechend kleiner gehalten werden. Siehe auch auf unseren Internetseiten unter "Rückbiegung nach Lösen aus der Schablone".

Nicht verzinktes Bendywood® kann bei einer Holzfeuchte von c.ca 12% bis zu einem Radius von 1 : 10 gebogen werden: z.B. eine Leiste von 10 mm Stärke bis zu einem Radius von 100 mm.

Je trockener das Bendywood® ist, umso formstabiler ist es.

WICHTIG:
Befeuchten Sie trockenes Bendywood® nur, wenn eng gebogen werden muss.
Biegeradien bis zu einem Radius von 1 : 40 können auch bei 8% Holzfeuchte gebogen werden.

Falls die Feuchtigkeit erhöht werden muss, legen Sie das Bendywood® zwischen 2 befeuchtete Kartone. Legen Sie einige Querleisten darunter und darüber, so dass ein direkter Kontakt mit den Kartonen vermieden wird. Zum Schluss decken Sie das Ganze mit einer Plastikfolie ab und lassen es so für 1 bis 2 Tage und Nächte liegen: Sie erhöhen dadurch die Feuchtigkeit auf c.ca 12%, die ideale Feuchte zum Biegen.                                                                     

Mit dieser Methode ("Sandwich-Methode") nimmt das Biegeholz Feuchtigkeit auf ohne dabei nass zu werden.
Sandwich Methode Bendywood®

ACHTUNG:
das Bendywood® DARF NICHT INS WASSER GELEGT WERDEN ODER IN DIREKTEN KONTAKT MIT NASSEM MATERIAL KOMMEN.

Ein eventuelles Eindringen von Wasser lässt das Holz aufquellen und kann die Leimstellen bei verzinkten Teilen lösen.