Bendywood® -    Ohne Dampf biegbares Massivholz 


Bendywood® kann mit denselben Werkzeugen und Maschinen bearbeitet werden, die auch für die Bearbeitung von normalem Holz benutzt werden. Da es aber gestaucht wurde, ist es kompakter und deswegen raten wir, folgende Punkte zu beachten:

  • Sägen und schleifen können Sie das Bendywood® wie normales Holz.
  • Das Hobeln und Fräsen soll nicht gegen die Holzfaserrichtung erfolgen: probieren Sie auf der Abricht-Hobelmaschine aus, in welche Richtung sich das Holz sauber bearbeiten lässt.
  • Die Drehzahl der Fräse sollte c.ca 20% höher gehalten werden als bei der Verarbeitung von normalem Hartholz. HSS-Fräser sind optimal
  • Profile wie z.B. Anleimer fräsen Sie am besten an der Kante einer Rechteckleiste und anschließend schneiden Sie das Profil an der Kreissäge ab.
  • Bezüglich der Holzfeuchte gelten folgende Regeln:
    • Das Bendywood beim Hobeln und Fräsen in möglichst trockenem Zustand bearbeiten und dann biegen.
    • Nur beim Biegen enger Radien die Feuchtigkeit anschließend auf c.ca 12% erhöhen. Siehe weiter unter 3. Wie Bendywood® biegen und eventuell befeuchten wie es gemacht wird.
    • Nach dem Biegen wieder auf c.ca 8% trocknen und erst dann weiterverarbeiten.
  • Vermeiden Sie auch, das Bendywood® auf Fixlängen zu schneiden und anschließend zu lagern, denn bei abnehmender Holzfeuchtigkeit wird es in der Länge schrumpfen.
  • Angesichts der Tatsache, dass Bendywood® nicht längenstabil ist, vergewissern Sie sich bitte, dass das Bendywood® gut trocken ist (7-8%), bevor es endgültig befestigt bzw. verleimt wird.
  • Bendywood® nimmt beim Nachtrocknen keinen Schaden, da es bereits künstlich getrocknet wurde.